Man hört es immer wieder, vor allem aus dem politisch linken Spektrum: Enteignungen. Wohnungskonzerne enteignen, Unternehmen vergesellschaften, alles dem Staat unterordnen. Aktien seien im Grunde nichts anderes als ein Werkzeug, um mit der Arbeitskraft anderer Geld zu verdienen – kapitalistischer Schrott eben.
Ich halte das für Unsinn. Und zwar aus einem Grund, der auf den ersten Blick paradox klingt: Genau genommen sind Aktien dem sozialistischen Grundgedanken näher, als die meisten glauben. Nur eben so, dass es tatsächlich funktioniert.



